Wohnhaus in Fort Lauderdale
Hausbesitzer insbesondere im Süden Floridas können sich über geringere Versicherungsprämien freuen. (Foto © dbvirago/Adobe Stock)
Bei einer Pressekonferenz am vergangenen Montag in Davie gab der Gouverneur laut NBC 6 South Florida bekannt, dass die Prämien für Versicherungen von Wohnhäusern bei der staatlichen Citizens Property im Sunshine State um durchschnittlich 8,7 Prozent gesenkt werden. Im Broward County liegt die Reduzierung für 27.000 Hausbesitzer im Schnitt sogar bei 14,1 Prozent, im Miami-Dade County für 42.000 Haushalte bei annähernd 14 Prozent, im Palm Beach County für 26.000 Objekte bei 11,9 Prozent und im Monroe County für Häuser mit vollem Versicherungsschutz bei 11,3 Prozent, während es dort bei Immobilien, für die nur eine Versicherung gegen Windschäden besteht, zu keiner Senkung kommt.
Zu den Gründen für die Prämienreduzierungen zählen gemäß DeSantis verschiedene Gesetzesänderungen, darunter eine, die dazu führte, dass Anwälte bei Streitfällen um Versicherungsleistungen nicht länger automatisch Gebühren erheben können, was in der Vergangenheit zu vielen Gerichtsverfahren führte, die dem Bundesstaat hohe Kosten verursachten. Ein weiterer Grund ist laut dem Gouverneur der Umstand, dass eine Erhöhung der Zahl der Versicherer auf dem Markt wieder für mehr Wettbewerb sorge. Die Prämiensenkungen hingen im Übrigen auch damit zusammen, dass sich die Zahl der bei Citizens Versicherten, die 2023 noch bei 1,4 Millionen lag, aufgrund der neuen Wettbewerber auf weniger als 400.000 verringert habe.
Überdies kündigte DeSantis an, dass auch bei Auto- und sogenannten Surplus-Lines-Versicherungen für finanzielle Risiken, die für herkömmliche Versicherungen zu hoch oder ungewohnt sind, Prämiensenkungen erfolgen würden.