Everglades-Nationalpark
Wer den Everglades-Nationalpark besuchen möchte und keinen permanenten US-Aufenthaltsstatus besitzt, muss ab dem kommenden Jahr dafür deutlich tiefer als bisher in die Tasche greifen. (Foto © Irina Schmidt/Adobe Stock)
Ab dem 1. Januar 2026 müssen Besucher von elf populären Nationalparks, die nicht über einen permanenten US-Aufenthaltsstatus verfügen, über das dort regulär erhobene Eintrittsgeld hinaus einen Aufschlag von 100 Dollar entrichten. Alternativ dazu können sie weiterhin einen Jahrespass für sämtliche US-Nationalparks erwerben, der für Ausländer statt 80 Dollar aber künftig 250 Dollar kostet. Bereits erworbene Pässe, die nach dem 1. Januar noch gültig sind, können weiter ohne Zahlung einer zusätzlichen Gebühr verwendet werden.
Laut USA Today zählt zu den elf Nationalparks, für die die Preiserhöhung gilt, auch der Everglades-Nationalpark in Florida. Überdies werden ausländische Besucher künftig auch an bislang für alle eintrittsfreien Tagen wie dem Memorial Day am letzten Montag im Mai oder dem Unabhängigkeitstagswochenende Anfang Juli Eintritt zahlen müssen.
Die dadurch generierten zusätzlichen Einnahmen sollen in Unterhalt, Ausbau und Verbesserung der Parks fließen. Wie die Nachrichtenagentur AP ausführt, hatte die US-Regierung Mitarbeiterzahl und Gesamtbudgets der Nationalparks zuletzt stark gekürzt. Dazu kamen noch der durch die US-Haushaltskrise bedingte Shutdown und die daraus resultierenden Einnahmeausfälle.