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Weihnachten in Florida
Weihnachtliche Aussichten (Foto © flowertiare/Adobe Stock)
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Orlando Wetlands Park
Neben permanenter Weihnachtsstimmung lockt der Ort Christmas in seiner näheren Umgebung auch mit viel Natur wie etwa im Orlando Wetlands Park. (Foto © jctabb/Adobe Stock)
Wie das Lifestylemagazin Southern Living ausführt, verdankt das Städtchen Christmas seinem Namen einem anlässlich des Zweiten Seminolenkriegs in der Gegend errichteten Fort, mit dessen Bau am 25. Dezember 1837 begonnen wurde. Das 1845 verlassene Fort Christmas existiert schon lange nicht mehr, seit 1977 ist in etwa 1,6 Kilometern Entfernung von dessen ehemaligem Standort im Fort Christmas Historical Park aber ein originalgetreuer Nachbau der Festungsanlage zu besichtigen – nebst rund einem Dutzend restaurierten historischen Gebäuden aus den 1870er- bis 1950er-Jahren.
Getreu seinem Namen und Ursprung steht das größte christliche Fest buchstäblich ununterbrochen im Mittelpunkt des kleinen Ortes: Nicht nur sind hier viele Straßen nach biblischen Gestalten und Elementen der Weihnachtsgeschichte benannt. An der Kreuzung von State Road 50 und Fort Christmas Road ist auch das ganze Jahr über ein riesiger, festlich geschmückter Weihnachtsbaum zu bewundern, inklusive Weihnachtsmann, Schlitten und Christuskrippe.
Doch auch wer keine besondere Affinität zu dem Fest hat, das der Stadt ihren Namen gab, sich dafür aber umso mehr für Naturerlebnisse und Floridas Fauna und Flora interessiert, kann hier auf seine Kosten kommen: So lassen sich im rund 668 Hektar großen Orlando Wetlands Park auf gewundenen Wegen Touren durch das Marschland unternehmen – sei es zu Fuß, per Rad oder auf dem Rücken von Pferden. Alternativ dazu kann man den St. Johns River mit dem Sumpfboot erkunden. Zum Wandern, Bootfahren und Vogelbeobachten lädt auch die mehr als 12424 Hektar umfassende Tosohatchee Wildlife Management Area ein.