01. 07. 2015
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Immobilien & Investments

Entzaubert: Die »Top 5«-Immobilien-Mythen

Der Kauf- und Verkauf von Häusern und Appartements ist eine aufregende Angelegenheit. Und jeder scheint bestimmte Wahrheiten über dieses Geschäft gepachtet zu haben. Aber nicht alles, was man hört oder liest, muss der Realität entsprechen. Die Maklerin Marla McFarlane klärt fünf der gängigsten Missverständnisse auf.

Autor: Marla McFarlane

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Mythos Nr. 1
Der richtige/falsche Zeitpunkt für den Immobilienerwerb hängt vom aktuellen Zinssatz ab.  

Richtig ist: Die Zinssätze sind Schwankungen unterworfen – und die Höhe Ihrer Hypothek hängt von ihnen ab. Richtig ist aber auch: Immobilien sind lokal ausgerichtet und jede Situation ist einzigartig. Wenn Sie sich zu einem Kauf entschlossen haben, eine gute »Credit-History« besitzen, über die finanziellen Mittel für ein »Down-Payment« verfügen und die Einkünfte für angemessene monatliche Hypothekenzahlungen haben, ist eine gute Zeit gekommen, ein Haus zu erwerben, das Ihnen gefällt und Ihren Ansprüchen entspricht – auch unabhängig vom aktuellen Zinssatz. Wenn Sie allerdings die genannten Voraussetzungen nicht erfüllen, ist der Zeitpunkt für den Erwerb eines Hauses auch bei Niedrigzinsen nicht ideal.

Mythos Nr. 2
Wenn Sie ein Kaufangebot für ein Haus abgeben, tun Sie das niemals in Höhe
des angefragten Preises.
 

Diese »Faustregel« mag in den vergangenen Jahren gestimmt haben, aber die Zeiten haben sich geändert. Heutzutage gibt es keine festgelegte Strategie mehr. Der Verkäufer wird möglicherweise das Objekt absichtlich zu teuer anbieten – aber gelegentlich auch zu niedrig. Ein Haus, das zu einem vernünftigen und der Wirtschaftslage entsprechenden Preis auf den Markt kommt, kann gleich mehrere Angebote erhalten – auch solche, die über dem angesagten Preis liegen. Arbeiten Sie mit einem erfahrenen Immobilienmakler zusammen, der den Markt bestens kennt und Ihnen bei der Angebotshöhe helfen kann.

Mythos Nr. 3
Beim direkten Verkauf eines Hauses durch den Besitzer, dem sogenannten »For Sale By Owner«, spart der Verkäufer in jedem Fall Geld.  

In einer aktuellen Umfrage unter Hausbesitzern, die ihre Immobilie ohne die Hilfe eines professionellen Maklers verkauft haben, sagten nur vier von zehn Befragten, dass sie das beim nächsten Mal wieder so machen würden. Zum einen ist es eine Menge Arbeit, ein Haus zu verkaufen. Es bedarf erheblicher Sachkenntnis, um sämtliche Schritte einer solchen Transaktion zu verstehen. In vielen Fällen schlagen die Verkäufer ihr Eigentum für einen zu geringen Preis los. In anderen bieten sie das Objekt viel zu teuer an, es bleibt unnötig lange auf dem Markt. Die Hilfe eines professionellen Immobilienmakler ist in jedem Fall zu empfehlen – trotz Kommission.

Mythos Nr. 4
Agenten erhalten unter der Hand Provisionen von Kreditgebern, Titel-Unternehmen und technischen Sachverständigen.

Dieses ist seit 1974 verboten, der »Real Estate Settlement Procedures Act« (RESPA) hat da ganz klare Regeln geschaffen. Ein Makler würde seine Berufslizenz aufs Spiel setzen, würde er irgendwelche Schmiergelder, Provisionen oder Gefälligkeiten annehmen.

Mythos Nr. 5
Hausbesitzer können davon ausgehen, dass sie sämtliches Geld, das sie in Umbau-Projekte investieren, beim Verkauf wieder hereinholen.

Tatsächlich ist es eher selten, dass Hausbesitzer beim Verkauf ihres Hauses das gesamte Geld zurückbekommen, das sie in aufwendige Renovierungen gesteckt haben. Aber eine schöne neue Küche oder ein modernes Bad sind sicherlich große Pluspunkte und können ein Haus attraktiver für potenzielle Käufer machen und somit den Verkauf beschleunigen.

Über die Autorin
Marla McFarlane ist Realtor bei Berkshire Hathaway Florida Realty in Fort Myers, Telefon (239) 313-0805, E-Mail: justcallmarla@gmail.com

 
  
01. 07. 2015
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