02. 08. 2016
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Immobilien & Investments

Immobilien-Studie: Florida entpuppt sich als schwieriger Markt für US-Erstkäufer

In den eigenen vier Wänden zu wohnen gehört zu den essenziellen Bestandteilen des Amerikanischen Traums. Laut einer kürzlich vorgestellten Rangliste der Finanzratgeberwebsite WalletHub ist speziell Florida für US-Amerikaner, die sich zum ersten Mal eine Immobilie anschaffen möchten, allerdings kein ganz problemloses Terrain.

Autor: Patrick Pohlmann

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Das Platzen der Hypothekenblase, das 2008 zur weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise führte, ist gerade amerikanischen Verbrauchern noch immer frisch im Gedächtnis. Gemäß einer 2015 von der National Association of Realtors vorgenommenen Umfrage waren unter den Käufern von Immobilien, die als erster Wohnsitz dienen sollten, 32 Prozent Erstkäufer – 8 Prozent weniger als im früheren langjährigen Durchschnitt. Gleichwohl ist der Wunsch nach einem Eigenheim in den USA nach wie vor sehr stark verbreitet.

In der WalletHub-Studie werden insgesamt 300 US-amerikanische Städte anhand von 19 Schlüsselfaktoren aus den drei Kategorien Bezahlbarkeit, Immobilienmarkt und Lebensqualität miteinander verglichen. Die Kategorie Bezahlbarkeit umfasst neben der Erschwinglichkeit der Immobilie selbst unter anderem die Versicherungskosten, den Grundsteuersatz und die allgemeinen Lebenshaltungskosten.

Unter dem Stichwort Immobilienmarkt sind Kriterien wie das Verhältnis der Kosten einer Miet- zu denen einer Wohnimmobilie, der mittlere Wertzuwachs von Eigenheimen und der Wohnimmobilienmarktgesundheitsindex zusammengefasst. Die Lebensqualität setzt sich aus den Faktoren Erholungswert, Wetter, Grad des wirtschaftlichen Aufschwungs nach der Rezession, Angebot an Schulsystemen, Autofahrerfreundlichkeit, Arbeitsplatzverfügbarkeit, Hausenergiekosten sowie den Gewalt- und Eigentumsdeliktraten zusammen. Die Städte wurden ihrerseits in die Gruppen Kleinstädte unter 150.000 Einwohnern, mittlere Städte zwischen 150.000 und 300.000 Einwohnern und Großstädte ab 300.000 Einwohnern unterteilt, wobei Metropolregionen nicht berücksichtigt wurden.

Trotz der großen Beliebtheit, die Florida generell als Ferien- und Wohnort genießt, gehören floridianische Städte speziell für Erstkäufer, also vor allem jüngere Menschen und Familien mit weniger bequemem Finanzpolster, laut den Ergebnissen der Studie nicht zu den attraktivsten Immobilienmärkten.

So belegt der größte Teil der 26 untersuchten floridianischen Städte Plätze im Mittelteil der Gesamttabelle. Im ersten Drittel der Rangliste finden sich Tampa (Platz 83), Sunrise (95), Pembroke (96) und Palm Bay (98), während im letzten Drittel die Städte Davie (211), West Palm Beach (219), Fort Lauderdale (253), Tallahassee (260), Hialeah (264) sowie Miami (294) und Miami Beach (299) aufgeführt sind.

 
  
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