01. 07. 2008
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Immobilien & Investments

Welche Vorteile bietet ein Feriendomizil im Sunshine State?

Sonnenländer wie Mexiko, Südafrika, Panama oder die Vereinigten Arabischen Emirate wetteifern derzeit mit Florida um kaufkräftige Investoren aus Europa. Welche Vorteile bietet ein Feriendomizil im Sunshine State gegenüber der Konkurrenz?

Autor: Norma Henning

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Freiheit und Rechtssicherheit
In manchen Ländern ist es Ausländern untersagt, in Küstennähe oder außerhalb von gewissen »Ausländerzonen« Immobilien zu erwerben. Weiterhin ist die Rückführung von Verkaufserlösen nicht immer ganz problemlos. In Florida gibt es keinerlei Restriktionen hinsichtlich Grundbesitz durch Ausländer. Wer hier kauft, weiß was er hat. Die Immobilienbranche ist so gut eingespielt, dass jeder Makler vorgedruckte Verträge hat, die faire Geschäfte zwischen den Parteien gewährleisten. Die üblichen Zug-um-Zug-Transaktionen resultieren in einer lastenfreien Übernahme der Immobilie. Und obwohl auch hier Vorsicht geboten ist, muss man nicht damit rechnen, dass einem wertloses Sumpfland angedreht wird.

Ebenfalls wichtig: Der Besitzer kann frei über seine Immobilien verfügen – sie verkaufen, verschenken oder vererben. Staatliche Willkür muss in Florida niemand befürchten. Gerüchte, dass Immobilien ohne testamentarische Verfügung an den Staat fallen, werden meist von denen verbreitet, die Testamente aufsetzen möchten. Florida ist ein Rechtsstaat; die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn kein Testament besteht.

Persönliche Sicherheit
Kriminalität gegenüber Ausländern ist in Florida eher selten, das Entführungsrisiko fast nicht vorhanden. Die »Gated Communities« kann man kaum mit den abgeschotteten, eingezäunten Geländen in manch anderen Ländern vergleichen, wo man ernsthaft jeden Tag um seine Sicherheit fürchten muss. Sicherlich gibt es auch in Florida nicht nur gute Menschen, aber der hiesige Durchschnittsbürger sieht in einem europäischen Investor keinen feindlichen Eindringling, der für seinen Wohlstand bestraft werden müsste.

Sicherlich sind Immobilien in den USA oft teurer als anderswo, Grundsteuern sind auch nicht gerade billig. Und bestimmt sind die Prozeduren unserer Einwanderungsbehörde verbesserungsbedürftig. Aber wenn es brennt, kommt die Feuerwehr. Wenn man »911« anruft, dann kommt wirklich der Sheriff und sieht nach dem Rechten. Man muss sich beim Einkaufen nicht fürchten und auf dem Heimweg nicht dauernd in den Rückspiegel schauen.

Lebensqualität
Amerikaner stehen – wie oben angemerkt – ausländischen Investoren meist freundlich gegenüber. Generell wird man schnell aufgenommen und zuvorkommend behandelt. Den Sozialneid, den viele aus Europa oder anderen Teilen der Welt kennen, gibt es hier nur selten. Wer ein tolles Auto fährt, wird eher bewundert als beneidet, da in den USA selbst der einfachste Arbeiter daran glaubt, dass jeder es in diesem System zu Wohlstand bringen kann. Was in anderen Ländern Kriminalität oder Neid auslöst, wird in Amerika daher eher als Ansporn gesehen.

Preisvorteil
Amerikanische Immobilien sind momentan so preiswert, weil viele Investoren sich schlechthin übernommen haben. Wer einen Kredit mit unvorhersehbarem Zinssatz aufgenommen hat und ihn heute nicht mehr tilgen kann, steht nun unter Verkaufszwang. In vielen Fällen wird zwangsversteigert. Fazit: In Florida ebenso wie in vielen an­deren Teilen der USA herrscht derzeit Ausverkauf – mit allen Preisvorteilen für europäische Käufer.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern dient ausschließlich der allgemeinen Information.

Zur Autorin:
Norma Henning ist Rechtsanwältin, Notarin, Honorarkonsulin der BRD
und Inhaberin von Henning Law in Naples. Telefon (239) 596-6020,
E-Mail: nhenning@henning-law.com

 
  
01. 07. 2008
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