01. 01. 2008
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Reisen

Space Coast - Treasure Coast: Zwischen High Tech und wilder Natur

Strategisch günstig auf halber Strecke zwischen Jacksonville und Miami gelegen locken Space Coast und Treasure Coast mit Hightech, Naturschönheiten und einem Schuss Kultur und Geschichte. Und dank des »Kennedy Space Center« ist man nirgendwo den Sternen so nahe wie hier!

Autor: Katrin Kerner

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»Wo die Tropen beginnen« verheißt Floridas Treasure Coast seinen Besuchern, während die Space Coast mit ihrer Mischung aus Technologie und Natur wirbt. Und mittendrin liegt Melbourne, ein idealer Ausgangspunkt, um das Beste aus beiden Welten zu genießen. Nur anderthalb Autostunden östlich von Disney World können Besucher einen ganz anderen Rhythmus kennen lernen als den der geschäftigen Metropolen und Touristenzentren Floridas.

Denn hier ticken die Uhren ein wenig langsamer, die Hektik des Lebens verblasst ganz von selbst und man kann sich wieder auf das Elementare besinnen: den blutroten Sonnenaufgang entlang der endlosen Strände, die Eleganz einer Schar weißer Pelikane bei der Futtersuche oder den Genuss eines hochkarätigen philharmonischen Konzerts.

In einer Umfrage der »National Association of Homebuilders« wurde die Melbourne Metropolitan Area als eines der günstigsten Gebiete für Hauskäufer in ganz Amerika hervorgehoben. Zudem gilt Brevard County als eines der Hightech-Zentren an der Südostküste Floridas und bietet mit Firmen wie Northrop Grumman oder GE Transportation Systems auch attraktive Arbeitsplätze. Und mit seiner Lage an der I-95 sowie dem stetig expandierenden International Airport wird Melbourne wohl kaum lange ein Insidertipp bleiben.

Historisches Erbe
Die Stadt Melbourne wurde in den späten 1860ern entlang der Indian River Lagoon von ehemaligen Sklaven gegründet, ein günstiger Handelsplatz mit fruchtbarem Umland. Etwa 100 Jahre später begann man, den historischen Stadtkern zu sanieren und attraktiver zu gestalten. Das Ergebnis ist Historic Downtown Melbourne – ein klassischer Florida-Kleinstadtcharakter, der zum Schlendern und Shoppen einlädt. Statt gigantischer Einkaufstempel warten hier schnuckelige Boutiquen, Antiquitätenläden und Kunstgalerien, stilvoll ergänzt durch eine Auswahl an Cafés, Bistros und Restaurants für jeden Geschmack. Besondere Veranstaltungen wie die »Friday Fests« oder das »Main Street Masters of Art Festival« im Oktober verwandeln das kleine Zentrum in ein großes Straßenfest, bei dem Musik, Kunst und Kulinarisches zelebriert werden.

Das »Brevard Art Museum« ist Zentrum für Ausstellungen sowohl von Florida-Künstlern als auch von internationalen Berühmtheiten, sein »Children’s Science Center« bereichert das Angebot mit interaktiven Ausstellungen und einer Sterngucker-Abteilung.

Unterwegs im Grünen
Das ganzjährig subtropische Klima macht Melbourne und Umgebung zu einem wahren Spielplatz – nicht nur für Kinder. Golf, alle Arten von Wassersport und andere Outdoor-Vergnügen stehen hier an der Tagesordnung, wobei zahlreiche Parks und Naturschutzgebiete den passenden Rahmen bilden.

Ein besonderes Naturerlebnis verspricht der »Brevard Zoo«, einzigartig in zweierlei Hinsicht: Er rühmt sich, der größte Zoo zu sein, der in Gemeinschaftsarbeit erbaut worden ist – über 20.000 freiwillige Helfer kamen 1992 zusammen, um beim Bau des Zoos mitanzupacken. Heute kann Melbourne mit Recht stolz auf seinen Zoo sein, in dem über 165 Tierarten aus Afrika, Südamerika, Australien, Asien und Florida zu Hause sind. Ebenfalls einzigartig: Hier dürfen Besucher per Kajak durchs Gehege paddeln.

In der Afrika-Abteilung kann man so hautnah Giraffen, Rhinozerosse und Lemuren aus ganz neuer Perspektive erleben – wie auf einer klassischen Expedition. Wem das an Auslauf nicht reicht, der kann entlang der Space Coast noch »unendliche Weiten« erforschen – ganz ohne abzuheben. Kilometerlang erstreckt sich die attraktive Küstenlandschaft. In den Naturschutzgebieten des »Canaveral National Seashore« und des »Archie Carr National Wildlife Refuge« findet man noch unverbaute und natürliche Strände. Das wissen auch die Tiere zu schätzen: über 20 bedrohte Arten haben hier Zuflucht gefunden, von Manatis bis zu Meeresschildkröten.

Die Indian River Lagoon trennt die Barrier-Inseln vom Festland und stellt als Schnittstelle zwischen Süß- und Salzwasser ein unglaublich artenreiches Ökosystem dar. Abenteuerlustige können im »Pelican Island National Wildlife Refuge« auf geführten Touren per Kajak mehr über das Gebiet lernen oder auch die vielen Angebote von Ausflugsbooten nutzen. Im »Enchanted Forest Sanctuary« bei Titusville lässt sich dieses Gebiet auch zu Fuß durchstreifen: Auf 155 Hektar können Besucher die typische Flora und Fauna der verschiedenen Lebensräume erkunden.

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01. 01. 2008
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